THE IMPOSSIBLE VASTNESS – eine Roadmovie-Performance

ImpossibleVastnessVorab

Das Film-Script des neuen Roadmovies „The Impossible Vastness“ wird zum allerersten Mal gelesen: Das transeuropäische Produktionsteam versammelt sich hierfür im Studio für ein sogenanntes „First Table Read“, der Regisseur, Franz von Strolchen stellt kurz den Inhalt vor: drei NGOs aus Mazedonien, Ungarn und Österreich, die sich in einem Flüchtlingslager an der Griechisch-Mazedonischen Grenze kennengelernt haben, begeben sich nach ihrer getanen Arbeit auf einen gemeinsamen Road-Trip quer durch Europa.
Auf ihrer abenteuerlichen Reise stoßen die drei Frauen einerseits auf eine abwechslungsreiche europäische Landschaft von heute und andererseits auf eine „unmögliche Weite“, die davon erzählt, wie Grenzen entstehen und verschwinden, wie Identitäten sich formen und ineinander verschmelzen.

Anhand von Filmaufnahmen und Interviews mit Bewohnern, die im Sommer 2017 auf einer Recherchereise von Griechenland nach Wien aufgezeichnet wurden, entsteht eine Performance, in der sich sowohl dokumentarische und fiktive wie auch filmische und theatralische Elemente vermischen und dadurch das Genre des Roadmovies spielerisch und immersiv auf die Bühne übertragen.
Im Laufe des Abends entwickelt sich der Film immer weiter vor den Augen der Zuschauer. Sie werden auf eine Reise entführt, auf der ein poetisches und philosophisches Bild der europäischen Landschaft, deren Bewohner und der drei Reisenden gezeichnet wird.

Die Landschaft als ein Relief unserer Ideologie, so, wie wir in der Landschaft stehen, stehen wir auch in unserem eigenen Land.“

In englischer, deutscher, mazedonischer, italienischer und ungarischer Sprache (mit deutschen Übertiteln)

 

Mit: Natasa Stork, Natalija Teodosieva, Alina Weber
Regie:
Franz von Strolchen
Recherche/Text: Christian Winkler
Recherche/Dramaturgie: Gábor Thury
Bühne/Kostüme: Andrea Cozzi
Video/Musik: Simon Janssen
Regieassistenz: Julia Herrgesell

 

Premiere: 10. Januar 2018, Theater am Lend Graz (weitere Vorstellungen am 12. und 13. Januar, danach Gastspiele in Budapest, Skopje und Hamburg)

Eine Franz von Strolchen Produktion mit Unterstützung des Landes Steiermark Kultur (Open Call 2017), Kulturamt Stadt Graz, BKA, Hamburgische Kulturstiftung, in Kooperation mit dem Tráfo Theater Budapest, MKC Skopje.

 

 

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